Gegen Gewalt
im Tischtennis
Handlungs- und Schutzkonzept zur Prävention und Intervention sexualisierter und interpersoneller Gewalt im Westdeutschen Tischtennis-Verband e.V.
Präventionskonzept
Prävention von sexualisierter und interpersoneller Gewalt
Der Westdeutsche Tischtennis-Verband e.V. setzt sich spätestens seit der Erstellung des Leitbildes im Jahr 2011 mit dem Thema „sexualisierter Gewalt“ und „Kinderschutz“ auseinander. Durch das seit 01.01.2012 in Kraft getretene Kinder- und Jugendschutzgesetz ist die Sportjugend des WTTV ebenfalls verpflichtet, als Träger der freien Jugendhilfe aktiv gegen Kindeswohlgefährdung und sexualisierte Gewalt tätig zu werden. Seit 2017 hat sich der WTTV auch gegenüber dem DTTB/DOSB verpflichtet, sich den Qualitätsstandards für den Kinderschutz anzuschließen („Münchener Erklärung von 2010“). Nächster Meilenstein war die Ernennung eines Beauftragten für „Prävention und Intervention sexualisierter Gewalt“ im WTTV. Auch die Forderungen des Landeskinderschutzgesetzes NRW von 2022 werden berücksichtigt.
Diese Präventionskonzept bezieht sich allerdings nicht nur auf Kinder und Jugendliche, sondern auf alle Personen, unabhängig vom Alter.
Die Jugend des Westdeutschen Tischtennis-Verbandes ist als Träger der freien Jugendhilfe über ihre Mitgliedschaft in der Sportjugend NRW anerkannt. Dadurch hat sie auch die Verpflichtung, ein Präventionskonzept vorzuhalten, das sich auf alle Personen bezieht, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
Mit der Erstellung dieses Leitfadens wird nun ein für den WTTV, seine Untergliederungen und seine Vereine verbindliche Handlungsrichtlinie veröffentlicht, die den Fokus aller Sportlerinnen und Sportler sowie aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des WTTV auf dieses Thema richten soll.
Das Handlungskonzept des WTTV wurde 2024 erweitert: Zum Thema „sexualisierte Gewalt“ wurde auch noch die „physische Gewalt“ sowie die „psychische Gewalt“ hinzugefügt. Insgesamt wird hier nun von „interpersoneller Gewalt“ gesprochen; dies findet sich im nachfolgenden Text in dieser Nomenklatur wieder.